MSM Schwefel Kritik – Gefeiertes Wundermittel auf Basis magerer Studien?

Methylsulfonylmethan, kurz MSM wird von vielen Menschen derzeit als wahres Wundermittel gehandelt und gefeiert. Auf anderer Seite werden die Stimmen von Kritikern immer lauter, gerade was Schulmediziner betrifft, die kaum mehr als ein müdes Lächeln für MSM übrig haben. Was aber genau ist eigentlich MSM und was soll es bewirken? Erfahren Sie in diesem Beitrag alles rund um das Nahrungsergänzungsmittel MSM.

MSM in kurzem Überblick:

  • es handelt sich bei MSM, um kein offizielles Medikament
  • im Handel verkauft, wird es als Nahrungsergänzungsmittel
  • Eiweiße innerhalb durchschnittlicher Ernährung sorgt bereits für die Zufuhr an Schwefel
  • kein Durchlauf entsprechender Zulassungsstudien
  • somit keine gesicherten Studien zu Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Sicherheit der angegebenen Dosen

MSM ist kein Arzneimittel

MSM soll über sehr viele positive Wirkungen im Gesundheitswesen verfügen und kann in der Realität jedoch nur noch im Regal der Nahrungsergänzungsmittel erworben werden, da es sich nämlich nicht um ein Medikament handelt.

Es wird davon gesprochen, dass Mittel mit MSM allgemein hemmend auf Entzündungen wirken sollen, bei Allergien Abhilfe schaffen und sogar senkend auf das Krebsrisiko wirken. Doch bei sämtlichen Studien, die dazu immer wieder ins Spiel gebracht werden, handelt es sich um Studien auf nicht wissenschaftlicher Basis. Bei allen sind methodische Mängel enthalten. So kam es bisher selbstverständlich auch noch zu keiner wissenschaftlichen Belegung, was die Wirkung von MSM in der Medizin betrifft.

Auch wenn es durch das in Pulverform verkaufte MSM zu etwaigen gesundheitlichen Wirkungen kommen würde, kann eine Einnahme trotzdem nicht gerechtfertigt werden, da der menschliche Körper allein schon aufgrund der Ernährung zu seiner Dosis an Schwefel kommt. Ausgeschieden wird der reine Schwefel übrigens einfach wieder über den Darm.

Was genau ist MSM?

Hinter der Abkürzung MSM verbirgt sich das wissenschaftliche Wort „Methylsulfonylmethan“, welches einen Mineralstoff bezeichnet. Diesem wird allgemein nachgesagt, dass er sich fördernd auf die Gesundheit auswirkt. Der Wirkstoff MSM stellt eine chemische Verbindung dar, welche sie wie folgt zusammensetzt:

  • Wasserstoff
  • Sauerstoff
  • Kohlenstoff
  • Schwefel

Wobei Letzteres für den Menschen als Mineralstoff unverzichtbar ist, denn der Körper braucht Schwefel für lebenswichtige Funktionen.

Beispielsweise ist Schwefel erforderlich, um Hormone wie Insulin herzustellen, genauso wie es auch bei Enzymen der Fall ist.

Schwefel als Baustein diverser Aminosäuren wie Cystein, basiert auf den Zusammenhang mit anderen chemischen Verbindungen. Vom Körper werden Aminosäuren benötigt, um z.B. bei Haut und Haaren für eine feste Struktur sorgen zu können. Gleichermaßen braucht der Körper Schwefel zum Aufbau von Gewebe und Zellen sowie zum Reparieren etwaiger Schäden innerhalb jener Strukturen.

Methionin ist ebenfalls eine Aminosäure mit Schwefel, ohne Ihr Körper eine Vielzahl an Proteinen nicht aufbauen könnte. MSM ist ein Bestandteil der sowohl in sämtlichen pflanzlichen als auch tierischen Lebewesen, vorkommend ist.

Der Mineralstoff MSM ist für jeden Menschen maßgeblich und kann nicht eigens vom Körper selber hergestellt werden, sondern muss mit der Ernährung zu sich genommen werden.

Um unter anderem einen möglichen Mangel an Schwefel frühzeitig zu verhindern, bieten Hersteller den Mineralstoff als organischen Schwefel als Nahrungsergänzungsmittel angeboten.

Außerdem soll organischer Schwefel innerhalb von Diäten zur Entgiftung beitragen, bei Arthrose für Schmerzlinderung sorgen, die Regeneration von Sportlern unterstützen und die Stärkung vom Bindegewebe fördern. Allerdings sorgt allein schon eine gesunde und ausgewogene Ernährung dafür, dass Ihr Körper den Schwefel bekommt, den er auch benötigt.

Doch trotz der Tatsache, dass der Mineralstoff diverse Funktionen im Körper unterstützt, fördert und in Gang setzt, handelt es sich bei Schwefel immer noch um einen giftig geltenden Stoff.

Somit kann innerhalb der Industrie für Nahrungsergänzungsmitteln nicht nur von eitel Sonnenschein gesprochen werden. Nicht zuletzt deswegen sollte Mittel mit MSM als Nahrungsergänzungsmittel genauer untersucht werden, ob es sich hierbei in der Tat, um reine Gesundheitsförderung handelt oder es sich nicht vielleicht doch um ein toxisches und schädliches Mittel handelt.

Aufgaben von Schwefel im menschliche Organismus

Dass Schwefel, chemisch „Sulfur“ genannt, für den menschlichen essenziell ist, wurde bereits erwähnt, doch er ist auch Bestandteil einer jeden Körperzelle. Entscheidend beteiligt am Aufbau von Muskelsubstanz, Bindegewebe und Knorpel, die allesamt einen großen Teil dazu beitragen, dass der menschliche Körper seine entsprechende Stabilität bekommt. Zudem ist Schwefel auch eine Ausgangssubstanz bei der Bildung von Proteinen (Aminosäuren), Hormonen, Enzymen und wichtigen Abwehrstoffen (Antikörper).

Glutathion, als wichtiges Antioxidans, würde es z.B. ohne Schwefel nicht geben. Sulfur wird im gesamten Körper gebraucht, weshalb in entsprechend großer Menge auch vorhanden ist. Neben Phosphor und Kalzium stellt es das Element dar, welches am dritthäufigste dar, ohne das Einbeziehen von Wasser-, Kohlen- und Sauerstoff. 0,2 Prozent ist der Anteil an Schwefel, aus dem jeder Mensch besteht.

Als Prozentzahl nicht besonders hoch, jedoch mit Blick auf Magnesium und Kalzium, als bekanntere Mineralstoffe des Körpers, um einiges mehr.

Schwefel auf natürlichem Weg zu sich nehmen

Organischer Schwefel ist ein fett- und wasserlöslicher Mineralstoff, weshalb in so gut wie jedem Wirbeltier und jeder Pflanze vorkommend ist. Somit handelt es sich, um einen natürlichen Bestandteil aller Nahrungsmittel.

Die elementarste organische Schwefelverbindung ist MSM und können sich in erster Linie in rohen und frischen Lebensmittel finden, wie z.B.:

  • Algen
  • Eier
  • Fleisch
  • Gemüse
  • Getreide
  • Meeresfrüchte
  • Milch
  • Milchprodukte
  • Obst
  • etc.

Auffallend ist dabei, dass aufgrund des Vorkommens in beinahe sämtlichen Nahrungsmitteln, ein Mangel an Schwefel innerhalb einer ausgewogenen Ernährung generell so gut wie unmöglich ist. Aus diesem Grund können Sie auch keinerlei offizielle Empfehlung zur täglichen Zufuhr von MSM, seitens diverser Gesellschaften für Ernährung finden.

Jedoch muss an dieser Stelle auch erwähnt sein, dass es eine Problematik darstellt, dass der Mineralstoff sich während des Kochvorgangs und explizit innerhalb der Weiterverarbeitung von Lebensmitteln auf industrieller Basis (Erhitzen, Trocknen, etc.), äußerst rasch verflüchtigt.

Gegenwärtige Gewohnheiten der Ernährung tragen dazu bei, dass der Mangel an Schwefel gefördert wird und somit immer mehr von Unterversorgung die Rede ist.

Allerdings gibt es auch hierzu wieder keinerlei wissenschaftliche Belege und das aufgrund der Tatsache, dass der Schwefelgehalt im Vollblut oder Serum bisher nicht in ärztlichen Untersuchungen gemessen wird.

Folgende Symptome können ein Indiz für den Mangel an Schwefel sein:

  • grauer Star
  • Gelenk- und Leberprobleme
  • Müdigkeit
  • spröde Fingernägel
  • stumpfe Haare

Dass es jedoch zu einem wirklichen Mangel an Schwefel kommt, ist in der westlichen Welt so gut wie ausgeschlossen. Zu viele pflanzliche und tierische Lebensmittel, ja beinahe alle, beinhalten Schwefel, den Sie durch Ihre tägliche Nahrungsaufnahme direkt aufnehmen.

Der Mineralstoff Schwefel an sich, kann unter anderem nicht in Nahrungsmittel mit der Nase wahrgenommen werden, da er geruchlos ist. Kommt es zu einer Verbindung, entwickelt sich dann der klassische Geruch bzw. Gestank, der von den meisten Menschen als äußerst unangenehm empfunden wird.

Wenn Sie z.B. unter Blähungen mit Geruch leiden, sind Schwefelverbindungen daran Schuld und Sie können dann sichergehen, dass Sie in Ihrem Organismus Schwefel haben.

Schwefel Anwendung in der Gesundheit

Bei Beschwerden in den Gelenken wie durch Arthrose oder Arthritis, werden schon lange sogenannte Schwefel-Heilquellen angewendet.

Des Weiteren werden die Schwefelbäder geschätzt, wenn es um Rückenbeschwerden, rheumatischen Erkrankungen oder Schmerzen jeglicher Art geht. Gleichermaßen gelten Rezepturen mit Schwefel auch als hilfreich bei Hautkrankheiten oder als Mittel zum Abführen. Innerhalb der Homöopathie wird der Mineralstoff zu Therapiezwecken eingesetzt, um unter anderem Wirkungen auf die Schleimhäute, Drüsen, Verdauung, Haut, Gelenke und Kreislauf erzielen zu können.

MSM als organischer Schwefel wird derzeit wieder vermehrt auf den Plan gerufen, wenn es um gesundheitliche Beschweren geht. Allerdings können Sie sich nicht auf handfeste Studien verlassen, denn diese sind in diesen Zusammenhang so gut wie nicht vorhanden. Dennoch entwickelt sich aktuell ein wahrer Hype um MSM als Nahrungsergänzungsmittel, da Anhänger auf die positive Wirkung von MSM schwören. Wirksame Medikamente gegen Gelenkschmerzen sind jedoch wenig bekannt und werden meist nur über das Internet vertrieben. Hier unsere Empfehlung

MSM Anwendungsgebiete

MSM soll sich auf eine Vielzahl an Erkrankungen positiv auswirken. Unterschiedlichste Beschwerden sollen dank des organischen Schwefels gelindert werden können und selbst bei Entgiftungen, soll der als toxisch (giftig) geltende Mineralstoffe, seinen Teil dazu beitragen. Folgend sehen Sie eine Auflistung aller angepriesenen Anwendungsgebiete von MSM:

  • bei schmerzhaften Gelenkerkrankungen wie Arthrose, einhergehend mit Schmerzlinderung und Minderung entzündliche Vorgänge
  • bei Entgiftungen als unterstützendes potentes Mittel, um Giftstoffe auszuleiten. Gleichermaßen soll der Transport und das Ausscheiden der Abfallprodukte durch MSM schneller vonstatten gehen
  • bei Diäten zur Hilfe innerhalb des Stoffwechsel und seiner Umprogrammierung. Und auch hier wird von entgiftenden Effekten gesprochen
  • bei unheilbaren Hautkrankheiten wie der Fischschuppenkrankheit (Ichthyose) oder Rosacea, soll MSM Linderung schaffen sowie gegen die Rötungen und den Juckreiz agieren
  • bei der Regeneration innerhalb sportlichen Leistungen wird von der Verhütung von Muskelverletzungen, Muskelschmerzen, Reaktionen der Überlastung, Beschwerden in den Gelenken und oxidativem Stress gesprochen. Außerdem soll die Regeneration durch MSM zügiger erfolgen und zur allgemeinen Leistungsfähigkeit beitragen bzw. diese sogar steigern
  • bei der Stärkung des Immunsystems soll MSM ebenfalls eine Rolle spielen, so sollen Nährstoffe entsprechend durch MSM bereitgestellt werden und dafür sorgen, dass diese an ihren Bestimmungsort im Organismus ankommen

MSM soll in der Zukunft noch weitere wichtige Funktionen übernehmen

Wie sieht es mit Gegenanzeigen und Nebenwirkungen von MSM aus?
Die Frage danach, ob MSM zu körperlichen Schäden führen kann, beschäftigt nicht nur Wissenschaftler und Ernährungsexperten. Auch die Allgemeinheit bzw. die Menschen, die mit dem Gedanken spielen, MSM täglich als das Nahrungsergänzungsmittel einzusetzen, wie es in seiner Wirkung auch angepriesen wird, hätten gerne eine fundierte und wissenschaftlich belegte Antwort auf diese Frage.

In den USA wird mit organischem Schwefel schon länger gearbeitet, sodass sich dort, die hiesige FDA (Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde), bereits hinlänglicher mit der chemischen Verbindung auseinandergesetzt hat. Diese hat eine tägliche Dosis von bis zu insgesamt 4,8 Gramm in der Sparte „Unbedenklich“ eingestuft. Erwähnenswert an diesem Punkt ist der Fakt, dass es sich bei der FDA, um die weltweit größte Instanz handelt, wenn Medikamente oder derartige Substanzen zugelassen werden sollen.

Deutschland handhabt den Umgang mit MSM etwas differenzierter als die USA. Hierzulande gibt es für MSM eine Erlaubnis als Nahrungsergänzungsmittel. Allerdings darf die enthaltende Menge pro Tag nicht über 50 Milligramm hinausgehen. Überdies wurden von dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, eine Warnung zum Verzehr von MSM herausgegeben, die sich auf nachfolgende Personengruppen bezieht:

  • Kinder und Jugendliche in einem Alter unter 18 Jahren
  • Schwangere
  • Stillende
  • Menschen die sich in einer Behandlung mit Cumarin-Antikoagulantien befinden

Angaben zu MSM Dosierung?

Organisch Schwefel, also Mittel mit MSM werden insbesondere in Darreichungsform von losem Pulver oder Kapseln vertrieben. Werden Kapseln erworben, kann auch auf ein Kombinationspräparat zurückgegriffen werden. Gleichermaßen gibt es auf dem derzeitigen Markt aber auch Tabletten mit MSM sowie diverse kosmetische Produkte wie Cremes und Salben, welche mit organischem Schwefel versetzt worden sind.

Kapseln sollen einfach mit einem Schluck Wasser eingenommen werden, wobei Pulver mit MSM in selbiges eingerührt werden soll. Allerdings kann auch Saft, Tee oder andere Flüssigkeiten zurückgegriffen werden. Da es bei Kapseln zu einer schwierigeren exakten Dosierung kommt, heißt es seitens der Hersteller, dass ein möglicher Überschuss ganz einfach über den Stuhlgang wieder ausgeschieden wird. Jedoch können hierbei Blähungen auftreten.

Was Aussagen im Internet betrifft

Papier ist geduldig und auch das Internet gibt ausreichend Zeit und vor allen Dingen Möglichkeit, um gefährliches Halbwissen verbreiten zu können. So auch im Zusammenhang mit MSM. Immer wieder ist zu lesen, dass es keine Dosierung gibt, in der MSM für Gesundheitsschäden sorgen könnte.

In der Tat gibt es bisher keine Nachweise, dass das Nahrungsergänzungsmittel zu einem schädlichen Effekt geführt hat. Allerdings sollten Sie hierbei unbedingt bedenken, dass in dieser Hinsicht auch noch zu keiner hinreichenden Studie am Menschen gekommen ist, bzw. dass diese so ungenügend sind, dass sie nicht erwähnenswert sind.

Außerdem ist es bisher in der Medizin nicht bekannt, dass es aufgrund normaler Ernährung zu einem Überschuss an Schwefel gekommen ist. Hingegen könnte ein solcher Überschuss dafür sorgen, dass diverse Spurenelemente gehemmt werden und es so zu einem Mangel an Selen, Kobalt oder Kupfer kommt. Zudem macht der Fakt, dass das MSM meist in Pulverform verkauft wird, eine richtige Dosierung sehr schwer.

Als korrekt anerkannt werden muss hierbei, dass die Experimente an Tieren, bei der Gabe von massiv höheren Dosen an MSM, keine Hinweise auf eine toxische Substanz ergeben haben. Blickt man allerdings auf die Anwendung in den Bereichen Augen, Schleimhäuten und Haut, können Irritationen durch MSM ausgelöst werden.

Basierend auf der Tatsache, dass es zu MSM keine handfesten Studien gibt, was unter anderem auch die Wirkung betrifft, können auch keine Aussagen getroffen werden, wie es sich mit möglichen Nebenwirkungen von MSM verhält. Gemäß der aktuellen Datenlage, sind keine Fälle bekannt, in denen es zu schwerwiegenden Nebenwirkungen aufgrund von MSM gekommen und derzeit auch nicht zu erwarten.

Empfohlen, Angeraten und das ohne wissenschaftliche Belege

Insbesondere in der Naturheilkunde wird MSM beim Vorhaben einer Entgiftung empfohlen. Innerhalb dieser Anwendung wird in vielen Fällen davon gesprochen, dass es zu einer Erstverschlimmerung kommt. Diese soll aber einzig aussagen, dass die giftigen Substanzen gerade aus dem Körper ausgeschwemmt werden. Die Rede ist dabei von Schlafstörungen, Kreislaufstörungen, Blähungen und Kopfschmerzen. All diese Symptome stellen allerdings genau jene Symptomatik einer Entgiftung dar.

Des Weiteren können Sie in mehreren Videoplattformen und Internetforen Zeuge über Berichte werden, welche besagen, dass es durch die Einnahme von MSM zu einer erhöhten Unverträglichkeit gegenüber Alkohol kommt. Aber auch hier muss wieder erwähnt werden, dass es zu einer solch beschriebenen Wechselwirkung innerhalb von MSM und Alkohol, ebenfalls keinerlei fundierte Nachweise vorhanden sind.

Wie Sie inzwischen zweifellos erkannt haben werden, basieren sämtlich getroffene Aussagen von MSM-Befürwortern auf buchstäblich „Schall und Rauch“, denn zu keiner angepriesenen Wirkung, können wissenschaftliche Daten einer korrekten Studie vorgelegt werden. Die allgemeine Werbung, die derzeit darum wirbt, das MSM ein Allheil- oder Wundermittel ist, sollte daher unbedingt von Ihnen kritisch betrachtet werden.

Wie sieht es mit Alternativen zu MSM aus?

Liegen bei Ihnen etwaige Beschwerden vor, dann wird Ihnen ein einfaches Nahrungsergänzungsmittel wie MSM kaum dabei behilflich sein, diese zu lindern oder gar zu heilen.

Es ist vielmehr ein schulmedizinisches ganzheitliches Konzept gefragt. Aber auch allein durch eine entsprechend sorgfältig durchdachte Umstellung der Ernährung, kann eine Vielzahl an Beschwerden beigelegt oder in ihren Ursachen bekämpft werden.

Und wie bereits mehrfach erwähnt, ist es in der Schulmedizin nicht bekannt, dass es zu einem Mangel an Schwefel kommen kann.

Tipps zu dem Umgang von Mitteln mit MSM

Dass Mittel mit MSM irgendwann den Status eines Arzneimittels erhalten, kann an dieser Stelle stark bezweifelt werden. Auch wenn Befürworter immer wieder davon reden, das MSM eine große Zukunft bevorsteht, wenn sogar die Rede davon ist, dass die diversen Mittel das Krebsrisiko senken können.

Verspüren Sie einen Mangel oder etwaige Beschwerden, suchen Sie stets einen ausgebildeten Arzt auf und legen Sie Wert auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Denn in der Regel erhält Ihr Körper auf diesem Wege alles, was er auch wirklich benötigt.

Letzte Aktualisierung am 24.01.2020 / Affiliate Links /