MSM und seine erwiesene Wirkung

Schwefel ist einer der lebensnotwendigen und wichtigsten Stoffe für den menschlichen Körper. Der wichtigste Lieferant von Schwefel ist Methylsulfonylmethan (MSM) – die Wirkung des Stoffes ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Forschung und mittlerweile durch zahlreiche wissenschaftlichen Studien bewiesen. Heute sind wir uns seiner Bedeutung für unsere Gesundheit bewusst, weshalb MSM als Nahrungsergänzungsmittel immer beliebter wird.

Schwefel ist an vielen Prozessen des Körpers beteiligt. Er ist für den Stoffwechsel von Bedeutung und versorgt ihn mit Energie. Wir fühlen uns fit und das allgemeine Wohlbefinden wird gesteigert. Müdigkeit, Niedergeschlagenheit oder Verstimmungen sind unwahrscheinlich und können durch die Zufuhr des Stoffes eliminiert werden. Mangelt es dem Körper an Schwefel, bringt das negative Konsequenzen in Bezug auf unsere Gesundheit mit sich. Die negative Konsequenz: Es kommt zu Beschwerden in verschiedenen Körperbereichen oder schmerzhaften Erkrankungen.

Der Mangel eines Stoffes macht sich bereits im äußeren Erscheinungsbild eines Menschen bemerkbar. Unser Körper benötigt MSM, um die wichtige Faserbestandteile wie Keratin und Kollagen herzustellen. Es trägt zu einer geschmeidigen und gepflegten Haut bei, versorgt sie mit Feuchtigkeit und steigert ihre Elastizität. Da Kollagen das Bindegewebe stärkt, reduziert MSM die Faltenbildung und Cellulite – das Ergebnis ist eine gesunde, strahlende Haut. Dank des entzündungshemmenden und kühlenden Effekts von MSM Gel werden Rötungen und unangenehme Hautbeschwerden wie Akne oder Schuppenflechte gelindert.

MSM Wirkung

Wirkung von MSM auf die verschiedenen Bereiche im Körper

Weitere positive Effekte in Bezug auf unsere Schönheit, die wir dem wichtigen Eiweiß und dadurch indirekt MSM zu verdanken haben, können wir an Haaren, Fingernägeln und in der Augenpartie feststellen. Methylsulfonylmethan regt das Haarwachstum an und rettet brüchige Fingernägel, indem es sie von innen stärkt. Auch kann MSM durch seinen Beitrag zur Produktion von Kollagen helfen, Zeichen von Müdigkeit und Augenringe zu lindern.

In unseren Knochen ist Schwefel enthalten. Sie benötigen ihn, um zu reibungslos zu funktionieren und alltägliche Aufgaben zu bewältigen. Liegt ein Schwefelmangel vor, kann es einer Einschränkung der Beweglichkeit kommen. Eng mit den Knochen sind unsere Nervenbahnen verbunden, weshalb es durch Veränderungen der Knochen auch zu Muskelverspannungen oder Rückenschmerzen kommen kann. Methylsulfonylmethan hält unsere Knochen, Gelenke und Muskeln gesund und steigert unsere körperliche Leistung und Beweglichkeit.

Anorganischer Schwefel reinigt und unterstützt verschiedene Organe bei der Ausleitung von schädlichen Giftstoffen aus dem Körper. Dabei kann es zunächst zu einer Erstverschlimmerung mit unangenehmen Entgiftungserscheinungen kommen, die jedoch schnell wieder verschwinden. Darüber hinaus trägt er dazu bei, den Säuren-Haushalt zu regulieren. Er zeigt seinen Effekt vor allem im Magen-Darm-Bereich und hilft, unangenehme Beschwerden wie Sodbrennen, Durchfall oder Blähungen schnell wieder loszuwerden.

Da Schwefel an vielen Prozessen des Körpers beteiligt ist, kommt es im Falle eines Mangels zu Beschwerden und Erkrankungen in verschiedensten Bereichen. Methylsulfonylmethan kann diesen Defizit ausgleichen – es fördert die Gesundheit, wirkt sich positiv auf Haut, Haar und unser Erscheinungsbild aus und lindert die Symptome verschiedener Krankheitsbilder. Erfahren Sie mehr über die Wirkung von Schwefel. Unsere Texte beruhen auf wissenschaftlichen Ergebnissen und sind studienbasiert!

Die Wirkung im Detail

Entzündungen

MSM hat einen positiven Einfluss auf entzündliche Erkrankungen. Die schwefelhaltige Verbindung unterbindet Zytokine, die Entzündungen provozieren, und besitzt antientzündliche Eigenschaften (1) (2). In der Therapie von Arthrose, einer Entzündung der Gelenke, lindert MSM die Leiden der betroffenen Personen und reduziert Schwellungen. Zu weiteren Entzündungszuständen, die durch MSM geheilt oder gelindert werden können, gehören Schädigungen der Lunge (3) und der Leber (4), Colitis (5), allergischer Schnupfen (6) und Blasenentzündungen (7).

Knochen und Gelenke

In unseren Knochen ist Schwefel enthalten. MSM lindert Knochenschmerzen, indem es als Schmierstoff fungiert und ihre Beweglichkeit fördert. Als Nahrungsergänzungsmittel wird es erfolgreich zur Behandlung von Rheuma, Arthritis, Arthrose und weiteren Gelenkentzündungen eingesetzt (8) (9).

Schmerzen

Da MSM nicht nur die Regeneration der Knochen, sondern auch die der Muskeln antreibt, kann es auch Rücken- oder Nackenschmerzen behandeln, die nicht selten die Folge einer Verhärtung der Muskeln sind. Als schmerzlinderndes Mittel hat es einen positiven Einfluss auf die Symptome des Schmerzsyndroms Fibromyalgie aus, das durch Schmerzen in verschiedenen Bereichen des Körpers (Kopfschmerzen, Migräne, Verspannungen oder Magen-Darm-Beschwerden), Müdigkeit und Niedergeschlagenheit gekennzeichnet ist.

Muskeln und körperliche Leistungsfähigkeit

Aufgrund seiner antientzündlichen Eigenschaften ist MSM besonders für Sportler zu empfehlen. Nach einer langen Trainingseinheit oder anderweitigen körperlichen Anstrengungen zieht es oft in den Beinen, Armen oder Füßen. Mit einer Nahrungsergänzung durch MSM können die Schmerzen, die durch ein intensives Training entstehen, gelindert werden. Es beschleunigt die Regeneration der Muskeln – der Muskelkater verschwindet schneller und die nächste sportliche Betätigung kann schon bald erfolgen. Organischer Schwefel steigert die Leistung, kurbelt den Stoffwechsel an und kann sogar beim Abnehmen helfen.

Haut und Haar

Für unsere Haut sind Faserproteine von großer Bedeutung. Keratin ist für den Aufbau der Haut zuständig, Kollagen verleiht ihr die nötige Spannkraft. MSM hat viele positive Einflüsse auf Haut und Haar, da es zur Bildung von Aminosäuren und Keratin beiträgt wird und das Faserprotein selbst einen großen Teil an Schwefel enthält. Es verschönert das Hautbild verbessert ihre Textur, indem es als Schwefelspender für das wichtige Keratin fungiert. MSM hält die Haut gesund, jung und hilft, einer frühzeitigen Faltenbildung vorzubeugen. In der Medizin wird MSM zur Behandlung von Akne oder Psoriasis verwendet – Salben und Gele kühlen die Haut und lindern Hautirritationen und Rötungen.

Magen-Darm-Bereich

Schwefel ist effektiv gegen Pilze und Bakterien (10). Sollten ein Schwefelmangel und eine Anfälligkeit für Pilze und Bakterien für Beschwerden im Magen-Darm-Bereich verantwortlich sein, kann MSM die Leiden lindern. Darüber hinaus hält MSM die Menge an Magensäure im Gleichgewicht und wirkt gegen Sodbrennen und Durchfall.

Immunsystem

Stress kann eine akute Reaktion des angeborenen Immunsystems auslösen und eine anschließende adaptive Immunantwort, wenn der Stressfaktor krankheitserregend ist (11). MSM und andere schwefelhaltige Stoffe spielen in der Unterstützung der Immunantwort eine ausschlaggebende Rolle (12) (13). Durch ein Wechselspiel zwischen oxidativem Stress und der Entzündung moduliert MSM die Immunantwort. Deshalb kann eine Vorbehandlung mit MSM vor einer anstrengenden Betätigung einer übermäßigen Beanspruchung der Immunzellen vorbeugen (14).

Erkältungen und Allergien

Erkältungen und Infektionen können mit MSM behandelt werden und klingen so schneller wieder ab. Auch bei saisonalen Allergien wie Heuschnupfen kann der organische Schwefel Erfolge erzielen: Bereits nach einer siebentägigen Einnahme von MSM können die Atemwegsbeschwerden deutlich gelindert werden. Es steigert das allgemeine Wohlbefinden und steigert das Energie-Level nach einer zweiwöchigen Einnahme – zu diesen Ergebnissen kam eine Studie aus den USA (6). Wer sein Immunsystem unterstützen möchte, kann MSM in Form von Kapseln, Tabletten oder Pulver oral einnehmen und verschiedenen Krankheiten vorbeugen.

Bluthochdruck

Immer wieder berichten Menschen, die unter Bluthochdruck leiden, von einer Verbesserung durch eine Einnahme von MSM. Der genaue Einfluss ist nicht bekannt, der positive Effekt könnte jedoch auf einen der größten Auslöser für Bluthochdruck zurückzuführen sein: Oxidativer Stress, den MSM nachweislich senken kann.

Aufnahme und Verarbeitung von Schwefel

Wir nehmen Schwefel durch die Nahrung zu uns, nachdem er über den Niederschlag in die Erde gelangt ist und von Pflanzen aufgenommen wurde. Durch die industrielle Verarbeitung der Lebensmittel geht ein großer Teil des essentiellen Nährstoffes jedoch verloren. MSM wird zu einem wichtigen Schwefel-Lieferanten und ist in der Lage, den Mangel auszugleichen.

MSM ist ein sehr sicheres und gut verträgliches Mittel, das vom menschlichen Körper ideal aufgenommen werden kann. Medizinische Untersuchungen zeigen, dass die Aufnahme von MSM in den Körper sehr schnell erfolgt. Der menschliche Körper benötigt hierfür keine einzige Stunde (11). Überschüssiges MSM wird von Mensch und Tier über das Urin wieder ausgeschieden (15) – eine Überdosierung ist dadurch kaum möglich. Im direkten Vergleich zu DMSO bringt MSM einen klaren Vorteil mit: Es verweilt länger in unserem Körper.

Wie schnell wirkt MSM?

MSM kann gegen eine ganze Reihe an Erkrankungen eingesetzt werden. Wie schnell sich seine gesundheitsfördernde Wirkung entfaltet, hängt von den Beschwerden ab. Da der wichtige Nährstoff vom menschlichen Körper sehr gut und schnell aufgenommen wird, macht sich eine erste Verbesserung in der Regel rasch bemerkbar – besonders schnelle Erfolge werden in der Behandlung von Schmerzen und Entzündungen erzielt.

Eine Studie aus den USA zeigt, dass MSM die Beschwerden von Heuschnupfen bereits nach einer einwöchigen Einnahme lindern konnte (6). Bis zum Ende der Untersuchung an Tag 30 konnten die Symptome weiter verbessert und das Energie-Level weiter erhöht werden. Es liegt nahe, dass sich erste positive Auswirkungen schnell zeigen, MSM sein volles Potenzial jedoch erst nach einer längeren Einnahmeperiode entfaltet. Auch bei Pferden konnte oxidativer Stress nicht bereits am ersten Tag gesenkt werden, sondern erst nachdem sie mehrere Tage im Wettbewerb standen (16).

Sind Nebenwirkungen durch MSM zu erwarten?

MSM wird vom menschlichen Körper gut aufgenommen und gilt als sehr sicher (11). Es ist deshalb als Nahrungsergänzungsmittel frei erhältlich. Bei einer Einnahme von bis zu vier Gramm täglich sind positive Auswirkungen und keinerlei gesundheitlichen Schäden zu erwarten. Bei Tieren kann die empfohlene Tagesdosis abweichen.

Hinzu kommt, dass kaum Nebenwirkungen bekannt sind und diese nur in seltenen Fällen auftreten. Wie bei den meisten Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten kann es zu leichten Beschwerden im Magen-Darm-Bereich oder zu Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen kommen.

Beim Kauf von MSM sollte darauf geachtet werden, dass es sich um ein Produkt von ausgezeichneter Qualität handelt. Bei der Herstellung sollte auf künstliche Zusatzstoffe verzichtet werden, da sie Magen und Darm reizen und der Auslöser für Beschwerden sein können. Auf diese Weise kann das ohnehin sehr geringe Risiko weiterhin gesenkt werden und das Auftreten von Nebenwirkungen wird noch unwahrscheinlicher.

Studien zur Wirkung von MSM nach Anwendungsgebieten

MSM gegen Arthrose

Viele Menschen auf der Welt leiden unter Arthrose, einer entzündlichen Erkrankung der Gelenke, die mit Schmerzen, einer Steifheit der Gelenke und einer sich daraus ergebenden eingeschränkten Bewegungsfähigkeit verbunden ist. MSM kann als Mikronährstoff, der als Schmierstoff fungiert, alleine oder gemeinsam mit weiteren Stoffen, die einen anti-arthritischen Effekt besitzen, in der Therapie von Arthrose eingesetzt werden.

In vitro Studien deuten an, dass MSM seinen antientzündlichen Effekt durch eine Hemmung von Zytokinen erreicht (1) (2). Die Entzündung ist eine Schutzreaktion unseres Körpers, die durch Zytokine eingeleitet wird. Nach erfolgreicher Abwehr sollte die Entzündung von alleine abklingen, Arthrose-Patienten leiden jedoch unter chronisch erhöhten Zytokin-Werten. Ähnliche Beobachtungen konnten bei Tieren gemacht werden (1) (2) (11) (17).

Heute wurden zahlreiche Humanstudien durchgeführt, die bestätigen, dass MSM in der Arthrose-Therapie große Erfolge erzielen kann. Eine Studie aus Israel kam zu dem Ergebnis, dass die 12-wöchige Einnahme von MSM die Schmerzen der Patienten lindern und ihre körperliche Funktion verbessern kann (9). Eine weitere Studie aus den USA bekräftigt diese Aussage: Eine Einnahme von MSM mit einer Dosierung von zweimal drei Gramm täglich verringert die Schmerzen in den Gelenken ungemein und alltägliche Aufgaben können einfacher bewältigt werden (8). MSM ist ein sehr gut verträgliches Mittel (18), das Leiden lindert, die Steifheit der Knochen verbessert und die Bewegungsfähigkeit erhöht. Die Studien beweisen die hervorragende Wirkung von MSM Tabletten, Kapseln und in Wasser aufgelöstem Pulver in der Behandlung von Gelenkentzündungen.

Humanstudien legen nahe, dass MSM die Symptome einer Arthrose auch in Kombination mit anderen Wirkstoffen lindern kann. Die Steifheit der Knochen kann ideal mit einer Kombi-Therapie aus Glucosamin, Chondroitinsulfat und MSM (GCM) bekämpft werden (1) (29). Zur Linderung der Schmerzen kann organischer Schwefel gemeinsam mit Boswelliasäuren (20) oder Typ-II-Kollagen (21) verwendet werden.

MSM für die Haut

Eine Studie aus Italien hat den Effekt von MSM in Kombination mit Brenztraubensäure in der Therapie von Lichtschäden, Narbenbildung und Melasma (Schwangerschaftsflecken) untersucht (22). Das Ergebnis: Ein Peeling alle zwei Wochen schwächt das Ausmaß der Pigmentierung bei Melasma-Patienten. Die Haut gewinnt an Spannkraft und Falten werden reduziert – und das bei allen Studienteilnehmern.

MSM wirkt sich in Kombination mit Silymarin positiv auf Rosacea aus (23). Eine lokale Behandlung schwächt Rötungen, Juckreiz und die Bildung von Knoten. Auch die Feuchtigkeitsbalance der Haut verbessert sich.

Die Erfahrung eines 44-jährigen Mannes, der einen Selbstversuch durchführte, zeigt, dass eine Feuchtigkeitscreme, die Aminosäuren, Vitamine, Antioxidantien und MSM enthält, die Symptome einer schweren Ichthyose (Fischschuppenkrankheit) lindern kann (24). Der Juckreiz und die leichten Schmerzen lassen nach. In der Behandlung von Hauterkrankungen erweist sich die Wirkung von MSM Gel und Salben am größten, die direkt auf die Stelle der Beschwerde aufgetragen werden können. Auch nach einer vierwöchigen Einnahme konnten keine unerwünschten Nebenwirkungen festgestellt werden (24).

MSM für die Haare

Keratin ist ein Schwefel enthaltendes Faserprotein und der Hauptbestandteil von unserer Haut, Haare und Nägel (25). Nach der Menge an Schwefel, die Keratine enthalten, werden sie in weiches (weniger als 10% Cystein) und hartes Keratin (etwa 10-14% Cystein) eingeteilt, das für die Synthese von Haaren, Nägeln, Federn und Krallen zuständig ist. Schwefel ist an der Produktion von Aminosäuren wie Cystein und Keratin beteiligt (26), das wird zum Aufbau von Haaren und damit für unser Haarwachstum benötigen. MSM hat einen positiven Effekt auf den Zustand unserer Haare. Organischer Schwefel kann das Haar von innen stärken, es mit Feuchtigkeit versorgen und dadurch Spliss reduzieren.

Auch die Hufen von Pferden, Krallen von Hunden oder das Fell und die Hörner von Tieren bestehen aus Keratin (25). Eine Einnahme von MSM könnte bei Tieren dazu beitragen, Schädigungen in diesen Bereichen zu beseitigen oder das Haar- bzw. Fellwachstum von Tieren anzuregen. Auch bei Gelenkproblemen können Erfolge erzielt werden. Wenn sich Pferde-, Hundebesitzer & Co. unsicher sind, ob die Einnahme von MSM Pulver, Kapseln oder Tabletten für das eigene Tier geeignet ist, sollte der Tierarzt konsultiert werden.

MSM für das Haarwachstum

Einer der wichtigsten Stoffe für das Haar Keratin – ein Faserprotein, das Keratin enthält (26). Da wir Schwefel zur Bildung von Haaren benötigen, kann MSM das Haarwachstum begünstigen und ihre Struktur stärken.

MSM für die Gelenke

MSM fungiert als Schmierstoff für die Gelenke – es steigert die Beweglichkeit der Gelenke und unsere Körperfunktion. Durch seine erwiesene entzündungshemmende Wirkung kann es die Beschwernis verringern und entzündliche Gelenkerkrankungen wie Arthrose bekämpfen (8) (9) (18). Eine Nahrungsergänzung mit MSM und Glucosamin, Chondroitinsulfat, Guaven-Extrakt und Vitamin D konnte die physische Funktion von Osteoarthritis-Patienten in einer japanischen Pilotstudie deutlich verbessern (20). Die Einnahme von MSM mit Vitamin D, Vitamin C oder anderen Stoffen ist unbedenklich, oft kommen in Kapseln gleich mehrere Wirkstoffe vor. In einer weiteren Studie konnte ein GCM-Präparat die funktionelle Fähigkeit und die Gelenkbeweglichkeit erfolgreich gesteigert werden (11) (27).

MSM bei Krebs

Die Bedeutung von MSM in der Krebs-Therapie steigt. Es hat nachweislich einen zytotoxischen Effekt und kann schädliche Tumorzellen zerstören. Das geschieht durch das Herabsetzen der Lebensfähigkeit der Zellen: MSM stoppt den Zellzyklus (28) (29) (30) und ist in der Lage, einen lokalen Gewebstod (28) oder eine Apoptose (28) (31) (32) (33) (34) einzuleiten. Erste Erfolge konnten in Untersuchungen zur Wirksamkeit bei Brustkrebs (29) (30) (31) (32) (35) (36), Speiseröhrenkrebs (28), Magenkrebs (28), Leberkrebs (28) (33), Darmkrebs (34), Blasenkrebs (37) und Hautkrebs (30) (38) beobachtet werden. Das Wachstum der Zellen kann gehemmt und dadurch eine Ausweitung der Krebserkrankung in andere Körperbereiche verhindert werden.

MSM bei Durchfall

Bei einer Colitis ist der Darm entzündet. Es entstehen Geschwüre, die der Auslöser für Durchfall, Krämpfe und Blähungen sein können. In einer Studie aus dem Iran konnte beobachtet werden, dass MSM Schädigungen des Darms reduzieren kann (5). Durch seine entzündungshemmende Wirkung und seine Schutzwirkung können Tabletten, Kapseln oder Pulver mit MSM unangenehme Beschwerden wie Durchfall, Krämpfe und Blähungen lindern, wenn eine Entzündung des Darms die Ursache der Symptome ist.

MSM bei Rheuma

Bei Gelenkentzündungen kann MSM das Leiden der betroffenen Menschen lindern und die Beweglichkeit der Gelenke erhöhen. Es hat einen positiven Einfluss auf Entzündungen, indem es die Zahl der provokativen Zytokine reduziert (1) (2). Bei Rheuma kann MSM die Ausweitung der Entzündung der Gelenkinnenhaut, in Kombination mit anderen Wirkstoffen, reduzieren und die Entstehung von Unregelmäßigkeiten an den Rändern der Gelenkknorpel verhindern, wie im Rahmen einer Tierstudie beobachtet werden konnte (39).

MSM gegen Schmerzen

MSM kann Schmerzen nachweislich lindern. Der beruhigende Effekt wird durch zahlreiche Studien bestätigt, in denen MSM alleine oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen (20) (21) in der Therapie diverser Krankheiten eigesetzt wird. Besonders beliebt ist MSM als schmerzlinderndes Mittel in der Behandlung von Arthrose (8) (9). Auch bei schmerzhaften Hauterkrankungen wie Akne oder Ichthyose (5) kann MSM zu einer Linderung beitragen.

MSM bei Fibromyalgie

MSM gehört zu den Nahrungsergänzungsmitteln, die gerne bei einer Fibromyalgie eingesetzt werden (40). Das Syndrom ist mit Schmerzen in verschiedenen Körperregionen verbunden, dazu zählen Migräne, Verspannungen oder Probleme im Bereich des Magens und des Darms verbunden ist. MSM besitzt eine schmerzlindernde Wirkung (8) (9) und kann das Leiden verringern.

MSM bei Heuschnupfen

Alle Jahre wieder ist es soweit: Menschen auf der ganzen Welt leiden in den Frühlings- und Sommermonaten an Heuschnupfen. Durch die orale Einnahme von 2,6 Gramm MSM täglich können die Atemwegsbeschwerden reduziert werden (6). Eine erste Verbesserung der Symptome ist bereits nach sieben Tagen erkennbar.

Da Methylsulfonylmethan sehr gut verträglich und in keiner Weise schädlich ist, empfiehlt es sich für Betroffene ganz einfach eigene Erfahrungen zu sammeln und in der Heuschnupfen-Zeit austesten, ob die orale Einnahme und die Wirkung von MSM Kapseln und Tabletten für sie geeignet ist.

MSM bei Allergien

MSM kann bei einer allergischen Rhinitis Erfolge erzielen (6). Bei einer Allergie handelt es sich um eine Fehlfunktion bzw. eine Überreaktion des Immunsystems. MSM und weitere Stoffe, die Schwefel enthalten, sind für die Antwort des Immunsystems von Bedeutung (12) (13). Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass MSM auch bei anderen Allergien eine Wirkung zeigt.

MSM bei Schuppenflechte

Für die Dermatologie spielt Schwefel aufgrund seiner antimykotischen, antibakteriellen und keratolytischen Eigenschaften eine Rolle (10) und auch MSM befindet sich in Salben und Gelen. Bei einer Schuppenflechte ist der Zellzyklus von Keratinozyten, die für die Bildung der Hautzellen benötigt wird, verkürzt: Es werden zu viele Hautzellen produziert. MSM besitzt hautschälende Eigenschaften (10) und trägt dazu bei, abgestorbene Zellen aus der Hornschicht zu entfernen.

MSM bei Sodbrennen

Sodbrennen kann viele verschiedene Ursachen haben. Einer der am unterschätztesten Auslöser ist Stress. Als Antioxidans beeinflusst MSM oxidativen Stress (41) (42) negativ, wodurch Sodbrennen vorgebeugt und akute Beschwerden gelindert werden können.

Quellen und Studien

Ahn, Huijeong; Kim, Jeeyoung; Lee, Min-Jae; Kim, Young Jin; Cho, Young-Wook; Lee, Geun-Shik (2015): Methylsulfonylmethane inhibits NLRP3 inflammasome activation. In: Cytokine 71 (2), S. 223–231. DOI: 10.1016/j.cyto.2014.11.001.

Kim, Yoon Hee; Kim, Dae Hwan; Lim, Hwan; Baek, Doo-Yeon; Shin, Hyun-Kyung; Kim, Jin-Kyung (2009): The anti-inflammatory effects of methylsulfonylmethane on lipopolysaccharide-induced inflammatory responses in murine macrophages. In: Biological & pharmaceutical bulletin 32 (4), S. 651–656. PMID: 19336900.

Amirshahrokhi, Keyvan; Bohlooli, Shahab (2013): Effect of methylsulfonylmethane on paraquat-induced acute lung and liver injury in mice. In: Inflammation 36 (5), S. 1111–1121. DOI: 10.1007/s10753-013-9645-8.

Kamel, Rehab; El Morsy, Engy M. (2013): Hepatoprotective effect of methylsulfonylmethane against carbon tetrachloride-induced acute liver injury in rats. In: Archives of pharmacal research 36 (9), S. 1140–1148. DOI: 10.1007/s12272-013-0110-x.

Amirshahrokhi, K.; Bohlooli, S.; Chinifroush, M. M. (2011): The effect of methylsulfonylmethane on the experimental colitis in the rat. In: Toxicology and applied pharmacology 253 (3), S. 197–202. DOI: 10.1016/j.taap.2011.03.017.

Barrager, Eleanor; Veltmann, Joseph R.; Schauss, Alexander G.; Schiller, Rebecca N. (2002): A multicentered, open-label trial on the safety and efficacy of methylsulfonylmethane in the treatment of seasonal allergic rhinitis. In: Journal of alternative and complementary medicine (New York, N.Y.) 8 (2), S. 167–173. DOI: 10.1089/107555302317371451.

Childs, S. J. (1994): Dimethyl sulfone (DMSO2) in the treatment of interstitial cystitis. In: The Urologic clinics of North America 21 (1), S. 85–88. PMID: 8284850.

Kim, L. S.; Axelrod, L. J.; Howard, P.; Buratovich, N.; Waters, R. F. (2006): Efficacy of methylsulfonylmethane (MSM) in osteoarthritis pain of the knee. A pilot clinical trial. In: Osteoarthritis and cartilage 14 (3), S. 286–294. DOI: 10.1016/j.joca.2005.10.003.

Debbi, Eytan M.; Agar, Gabriel; Fichman, Gil; Ziv, Yaron Bar; Kardosh, Rami; Halperin, Nahum et al. (2011): Efficacy of methylsulfonylmethane supplementation on osteoarthritis of the knee. A randomized controlled study. In: BMC complementary and alternative medicine 11, S. 50. DOI: 10.1186/1472-6882-11-50.

Gupta, Aditya K.; Nicol, Karyn (2004): The use of sulfur in dermatology. In: Journal of drugs in dermatology: JDD 3 (4), S. 427–431. PMID: 15303787.

Butawan, Matthew; Benjamin, Rodney L.; Bloomer, Richard J. (2017): Methylsulfonylmethane. Applications and Safety of a Novel Dietary Supplement. In: Nutrients 9 (3). DOI: 10.3390/nu9030290.

Grimble, Robert F. (2006): The effects of sulfur amino acid intake on immune function in humans. In: The Journal of nutrition 136 (6 Suppl), 1660S-1665S. DOI: 10.1093/jn/136.6.1660S.

Parcell, Stephen (2002): Sulfur in human nutrition and applications in medicine. In: Alternative medicine review: a journal of clinical therapeutic 7 (1), S. 22–44. PMID: 11896744.

Van der Merwe, Mariè; Bloomer, Richard J. (2016): The Influence of Methylsulfonylmethane on Inflammation-Associated Cytokine Release before and following Strenuous Exercise. In: Journal of sports medicine (Hindawi Publishing Corporation) 2016, S. 7498359. DOI: 10.1155/2016/7498359.

Dawiskiba, Tomasz; Deja, Stanisław; Mulak, Agata; Ząbek, Adam; Jawień, Ewa; Pawełka, Dorota et al. (2014): Serum and urine metabolomic fingerprinting in diagnostics of inflammatory bowel diseases. In: World journal of gastroenterology 20 (1), S. 163–174. DOI: 10.3748/wjg.v20.i1.163.

Marañón, Gonzalo; Muñoz-Escassi, Bárbara; Manley, William; García, Cruz; Cayado, Patricia; La Muela, Mercedes Sánchez de et al. (2008): The effect of methyl sulphonyl methane supplementation on biomarkers of oxidative stress in sport horses following jumping exercise. In: Acta veterinaria Scandinavica 50, S. 45. DOI: 10.1186/1751-0147-50-45.

Kloesch, Burkhard; Liszt, Melissa; Broell, Johann; Steiner, Guenter (2011): Dimethyl sulphoxide and dimethyl sulphone are potent inhibitors of IL-6 and IL-8 expression in the human chondrocyte cell line C-28/I2. In: Life sciences 89 (13-14), S. 473–478. DOI: 10.1016/j.lfs.2011.07.015.

Usha, P. R.; Naidu, M. U. R. (2004): Randomised, Double-Blind, Parallel, Placebo-Controlled Study of Oral Glucosamine, Methylsulfonylmethane and their Combination in Osteoarthritis. In: Clinical Drug Investigation 24 (6), S. 353–363. PMID: 17516722.

Nakasone, Yasushi; Watabe, Kazunori; Watanabe, Keita; Tomonaga, Akihito; Nagaoka, Isao; Yamamoto, Tetsuro; Yamaguchi, Hideyo (2011): Effect of a glucosamine-based combination supplement containing chondroitin sulfate and antioxidant micronutrients in subjects with symptomatic knee osteoarthritis. A pilot study. In: Experimental and therapeutic medicine 2 (5), S. 893–899. DOI: 10.3892/etm.2011.298.

Notarnicola, Angela; Maccagnano, Giuseppe; Moretti, Lorenzo; Pesce, Vito; Tafuri, Silvio; Fiore, Alessandra; Moretti, Biagio (2016): Methylsulfonylmethane and boswellic acids versus glucosamine sulfate in the treatment of knee arthritis. Randomized trial. In: International journal of immunopathology and pharmacology 29 (1), S. 140–146. DOI: 10.1177/0394632015622215.

Xie, Qingwen; Shi, Rong; Xu, Gang; Cheng, Lifu; Shao, Liyun; Rao, Jianyu (2008): Effects of AR7 Joint Complex on arthralgia for patients with osteoarthritis. Results of a three-month study in Shanghai, China. In: Nutrition journal 7, S. 31. DOI: 10.1186/1475-2891-7-31.

Berardesca, Enzo; Cameli, Norma; Primavera, Grazia; Carrera, Manuela (2006): Clinical and instrumental evaluation of skin improvement after treatment with a new 50% pyruvic acid peel. In: Dermatologic surgery: official publication for American Society for Dermatologic Surgery [et al.] 32 (4), S. 526–531. DOI: 10.1111/j.1524-4725.2006.32106.x.

Berardesca, Enzo; Cameli, Norma; Cavallotti, Claudia; Levy, Jean Luc; Piérard, Gérald E.; Paoli Ambrosi, Gianfranco de (2008): Combined effects of silymarin and methylsulfonylmethane in the management of rosacea. Clinical and instrumental evaluation. In: Journal of cosmetic dermatology 7 (1), S. 8–14. DOI: 10.1111/j.1473-2165.2008.00355.x.

Fleck, Cynthia A. (2006): Managing ichthyosis. A case study. In: Ostomy/wound management 52 (4), 82-6, 88, 90, passim. PMID: 16636365.

Jin, Hyeon-Su; Park, Seon Yeong; Kim, Kyungmin; Lee, Yong-Jik; Nam, Gae-Won; Kang, Nam Joo; Lee, Dong-Woo (2017): Development of a keratinase activity assay using recombinant chicken feather keratin substrates. In: PloS one 12 (2), e0172712. DOI: 10.1371/journal.pone.0172712.

Sohn, Min Jeong; Yoo, Su Jin; Oh, Doo-Byoung; Kwon, Ohsuk; Lee, Sang Yup; Sibirny, Andriy A.; Kang, Hyun Ah (2014): Novel cysteine-centered sulfur metabolic pathway in the thermotolerant methylotrophic yeast Hansenula polymorpha. In: PloS one 9 (6), e100725. DOI: 10.1371/journal.pone.0100725.

Vidyasagar S., Mukhyaprana P., Shashikiran U., Sachidananda A., Rao S., Bairy K.L., Adiga S., Jayaprakash B. Efficacy and tolerability of glucosamine chondroitin sulphate-methyl sulfonyl methane (MSM) in osteoarthritis of knee in indian patients. Iran. J. Pharmacol. Ther. 2004;3:61–65.Jafari, Naser; Bohlooli, Shahab; Mohammadi, Sadollah; Mazani, Mohammad (2012): Cytotoxicity of methylsulfonylmethane on gastrointestinal (AGS, HepG2, and KEYSE-30) cancer cell lines. In: Journal of gastrointestinal cancer 43 (3), S. 420–425. DOI: 10.1007/s12029-011-9291-z.

Caron, Joan McIntyre; Bannon, Marissa; Rosshirt, Lindsay; O’Donovan, Lisa (2013): Methyl sulfone manifests anticancer activity in a metastatic murine breast cancer cell line and in human breast cancer tissue–part I. Murine 4T1 (66cl-4) cell line. In: Chemotherapy 59 (1), S. 14–23. DOI: 10.1159/000351100.

Caron, Joan McIntyre; Caron, Jane McIntyre (2015): Methyl Sulfone Blocked Multiple Hypoxia- and Non-Hypoxia-Induced Metastatic Targets in Breast Cancer Cells and Melanoma Cells. In: PloS one 10 (11), e0141565. DOI: 10.1371/journal.pone.0141565.

Lim, Eun Joung; Hong, Dae Young; Park, Jin Hee; Joung, Youn Hee; Darvin, Pramod; Kim, Sang Yoon et al. (2012): Methylsulfonylmethane suppresses breast cancer growth by down-regulating STAT3 and STAT5b pathways. In: PloS one 7 (4), e33361. DOI: 10.1371/journal.pone.0033361.

S P, Nipin; Darvin, Pramod; Yoo, Young Beom; Joung, Youn Hee; Kang, Dong Young; Kim, Don Nam et al. (2015): The combination of methylsulfonylmethane and tamoxifen inhibits the Jak2/STAT5b pathway and synergistically inhibits tumor growth and metastasis in ER-positive breast cancer xenografts. In: BMC cancer 15, S. 474. DOI: 10.1186/s12885-015-1445-0.

Kim, Joo-Hyun; Shin, Hye-Jun; Ha, Hye-Lin; Park, Young-Ho; Kwon, Tae-Ho; Jung, Mi-Ra et al. (2014): Methylsulfonylmethane suppresses hepatic tumor development through activation of apoptosis. In: World journal of hepatology 6 (2), S. 98–106. DOI: 10.4254/wjh.v6.i2.98.

Karabay, Arzu Zeynep; Koc, Asli; Ozkan, Tulin; Hekmatshoar, Yalda; Sunguroglu, Asuman; Aktan, Fugen; Buyukbingol, Zeliha (2016): Methylsulfonylmethane Induces p53 Independent Apoptosis in HCT-116 Colon Cancer Cells. In: International journal of molecular sciences 17 (7). DOI: 10.3390/ijms17071123.

Caron, Joan McIntyre; Monteagudo, Luke; Sanders, Melinda; Bannon, Marissa; Deckers, Peter J. (2013): Methyl sulfone manifests anticancer activity in a metastatic murine breast cancer cell line and in human breast cancer tissue–part 2. Human breast cancer tissue. In: Chemotherapy 59 (1), S. 24–34. DOI: 10.1159/000351099.Kang, Dong Young; Darvin, Pramod; Yoo, Young Beom;

Joung, Youn Hee; Sp, Nipin; Byun, Hyo Joo; Yang, Young Mok (2016): Methylsulfonylmethane inhibits HER2 expression through STAT5b in breast cancer cells. In: International journal of oncology 48 (2), S. 836–842. DOI: 10.3892/ijo.2015.3277.

Joung, Youn Hee; Na, Yoon Mi; Yoo, Young Bum; Darvin, Pramod; Sp, Nipin; Kang, Dong Young et al. (2014): Combination of AG490, a Jak2 inhibitor, and methylsulfonylmethane synergistically suppresses bladder tumor growth via the Jak2/STAT3 pathway. In: International journal of oncology 44 (3), S. 883–895. DOI: 10.3892/ijo.2014.2250.

Caron, Joan McIntyre; Bannon, Marissa; Rosshirt, Lindsay; Luis, Jessica; Monteagudo, Luke; Caron, John M.; Sternstein, Gerson Marc (2010): Methyl sulfone induces loss of metastatic properties and reemergence of normal phenotypes in a metastatic cloudman S-91 (M3) murine melanoma cell line. In: PloS one 5 (8), e11788. DOI: 10.1371/journal.pone.0011788.

Arafa, Nadia Ms; Hamuda, Hayam M.; Melek, Samuel T.; Darwish, Sahar K. (2013): The effectiveness of Echinacea extract or composite glucosamine, chondroitin and methyl sulfonyl methane supplements on acute and chronic rheumatoid arthritis rat model. In: Toxicology and industrial health 29 (2), S. 187–201. DOI: 10.1177/0748233711428643.

Wall, Geoffrey C.; Krypel, Linda L.; Miller, Michael J.; Rees, Derek M. (2007): A pilot study of complementary and alternative medicine use in patients with fibromyalgia syndrome. In: Pharmacy practice 5 (4), S. 185–190. PMID: 25170357.

Nakhostin-Roohi, Babak; Barmaki, Sarah; Khoshkhahesh, Faegheh; Bohlooli, Shahab (2011): Effect of chronic supplementation with methylsulfonylmethane on oxidative stress following acute exercise in untrained healthy men. In: The Journal of pharmacy and pharmacology 63 (10), S. 1290–1294. DOI: 10.1111/j.2042-7158.2011.01314.x.

Kim, Seol-Hee; Smith, Adam J.; Tan, Jun; Shytle, R. Douglas; Giunta, Brian (2015): MSM ameliorates HIV-1 Tat induced neuronal oxidative stress via rebalance of the glutathione cycle. In: American journal of translational research 7 (2), S. 328–338. PMID: 2589303